
Neuigkeiten · 21. Oktober 2020
Feedback aus Kenia – März bis Juni 2020
Als ich die Quarantäne überstanden hatte, musste ich noch weiter getestet werden, sodass nahezu 21 Tage vergangen sind bevor ich mich um meinen eigentlichen Grund der Reise kümmern konnte. Meine Verwandtschaft vor Ort hat mir bei der Vorbereitung meiner Mission sehr geholfen, sodass ich mich in Nairobi quasi inkognito bewegen konnte. Nur so war die ganze Mission überhaupt „possible“.
War das Projekt in Nairobi zwar unter Schwierigkeiten durchführbar, wurde es nach meiner Reise nach Kisumu noch komplizierter. Dort angekommen, wurde ich von Soldaten in Empfang genommen und war unter ständiger Beobachtung. Die kenianische Regierung hatte Angst, dass sie die Kontrolle über mich verliert. Ich habe mein Land Kenia durch die Pandemie in einem Zustand gesehen, der mich sehr verstört hat. Bei dem Lockdown in Kenia handelte es sich um einen totalen Lockdown, sodass die Menschen auf dem Land unter schwierigsten Bedingungen leben mussten und vom Hungertod bedroht waren. Die Kinder durfte ich nur unter strengen Hygieneauflagen durch unseren Bürgermeister begrüßen. Viele Dorfbewohner haben die aktuelle Situation nicht verstanden. Sie brachten mich mit dem Virus in Verbindung und waren dadurch sehr verängstigt. Auch meine Rückreise nach Deutschland war plötzlich nicht mehr möglich.Auf den Bildern ist zu erkennen, in welchen Umständen die Kinder leben müssen.
Nur durch den bedingungslosen Einsatz des Vorstands von OLDRI e.V. sowie meiner Stellvertreter in Deutschland wurde eine Rückholaktion organisiert, bei der die deutschen Behörden maßgeblich beteiligt waren.
Dies machte mir nochmals sehr bewusst, unter welchen Bedingungen die Menschen dort aufgrund der Naturkatastrophen (Flut, Heuschrecken, Covid19) leben müssen. Bereits in Kenia war mein persönlicher Gesundheitszustand sehr angegriffen. Die mangelnde medizinische Versorgung im Land hat auch mich in große Gefahr gebracht. Dadurch habe ich erkannt, wie hilflos die Situation der Menschen dort ist und dass selbst bei kleineren Krankheitssymptomen – zum Beispiel Durchfall – die Situation lebensbedrohlich werden kann.Sponsoren dringend gesucht
Wir suchen Sponsoren, Förderer und Spender damit wir unsere Missionen weiter erfüllen können. „Bildung ist die stärkste Waffe, um die Welt zu verändern.“ (Nelson Mandela, 2003)Oldri e.V. IBAN: DE63 3706 0193 0037 0360 13
Helfen Sie uns, diese Arbeit fortzusetzen
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie OLDRI e.V. weiterzumachen. Jeder Betrag zählt.