Das OLDRI-Projekt ist ein gemeinnütziger Verein. Wir sind eine Initiative von Bürger/innen in Deutschland, die sich ehrenamtlich für die Verbesserung der Lebenssituation in Kenia einsetzen. Mit unserem Engagement langfristig den Bedürfnissen hautnah vor Ort nachkommen und nachhaltige Veränderungen zu schaffen, unterscheidet uns von vielen anderen Hilfsorganisationen. Wir arbeiten mit der Bevölkerung vor Ort zusammen und wollen auf diese Weise beginnen mit den Betroffenen zusammen ihre persönliche Entwicklung zu fördern.

 

Welche Ziele hat OLDRI e.V.?

 

 

Sicherheit & Schutz

Jedes Kind sollte in einem sicheren und geborgenen Umfeld groß werden. Leider ist dies aber bis heute in vielen Teilen der Welt noch keine Selbstverständlichkeit. Stabile Familienverhältnisse oder feste Strukturen kennen viele Kinder in Kenia nicht. Anstatt des täglichen Schulbesuchs, ist für viele kenianische Kinder ein harter Arbeitstag normal. Auch sind sie durch Krankheit und Tod sehr oft schon früh auf sich alleine gestellt und müssen ihren Alltag und Lebensunterhalt selbst bestreiten und die Rolle des Erwachsenen viel zu früh übernehmen. Solche Schicksale gehören zur Tagesordnung in Kenia und haben zur Folge, dass viele Kinder eine gestörte Entwicklung durchleben müssen. Dies will OLDRI e.V. ändern. Durch den Bau von Waisenhäusern wollen wir den Kindern Schutz und Sicherheit gewähren. Hier sollen traumatisierte Kinder durch verschiedene Therapieangebote ein geregeltes und kindgerechtes Leben erfahren. Feste Strukturen sind dabei ebenso wichtig wie der Zugang zu Bildung. Auch Kinder, welche nicht im Waisenhaus ihr neues Zuhause finden, sollen Zugang zu diesem Angebot erhalten. In diesen Fällen sucht OLDRI e.V. den Kontakt zu den Familien der Kinder und versucht gemeinsam eine Sensibilität für Bildung und kindliche Frühentwicklung zu schaffen. So soll langfristig auch der Familienzusammenhalt gestärkt werden.

Mit der frühen Übernahme von nicht kindgerechter Verantwortung sehen sich vor allem Mädchen konfrontiert. Die Zwangshochzeit im Kindesalter mit deutlichen älteren Männern stellen junge Mädchen vor die Aufgaben und Verantwortung einer erwachsenen Frau, dazu gehört auch der sexuelle Missbrauch. Dies kann eine so junge Psyche nur schwer bis gar nicht verarbeiten. OLDRI e.V. will durch die Schaffung eines sicheren Raumes junge Mädchen vor diesem Schicksal bewahren und den Gründen für eine Zwangshochzeit so entgegenwirken. Gleichzeitig können so auch die Geburtenraten gesenkt werden.

Bildung

Ohne Bildung gibt es keine Chancengleichheit. Unser Ziel ist es, den Kindern eine Früherziehung zu ermöglichen. Aus diesem Grund wollen wir KITAs (Nursary School), Büchereien, sowie Mediencenter errichten, um so die Weichen für eine bessere Zukunft schon früh zu legen.

Doch nicht nur junge Kinder brauchen unsere Hilfe und Unterstützung. Vor allem Jugendliche in Kenia sind sehr oft gefährdet. Der Mangel an Bildung und Perspektive macht sie sehr häufig entweder zu Opfern von Gewalt, wie Zwangsprostitution oder ihnen wird der Weg in die Kriminalität geebnet. Durch berufliche Bildungsangebote möchte OLDRI e.V. dieses Schicksal verhindern. Jugendlichen sollen berufliche Perspektiven und Wege aufgezeigt werden, welche langfristig zur Verbesserung der eigenen Lebenssituation beitragen. Um die Erfolgschancen dieser Bildungsinitiative zu erhöhen und konkrete berufliche Chancen zu bieten, pflegen wir von OLDRI e.V. engen Kontakt zu örtlichen Unternehmen. So versuchen wir Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen zu bringen und so die Jugendarbeitslosigkeit zu senken.

Gesundheit

Örtliche Gesundheitszentren haben vielerlei Vorteile für die Bevölkerung. Zum einen kann die räumliche Nähe zur lokalen Gesundheitsversorgung über Leben und Tod entscheiden. Dies trifft auch auf kenianische Gemeinden und deren Bevölkerung zu. Viele Menschen sterben bis heute noch auf den langen Wegen in überfüllte Krankenhäuser, in denen die Versorgungslage aus Mangel an Ressourcen in vielen Fällen sehr dramatisch ist. Durch die Einrichtung von örtlichen Gesundheitszentren möchte OLDRI e.V. Menschen in den Gemeinden vor Ort Zugang zu ärztlichen Behandlungen ermöglichen. Auch die präventive Arbeit soll durch diese Gesundheitszentren maßgeblich gefördert werden. Die Aufklärung über Erkrankungen, wie beispielsweise HIV oder andere Infektionskrankheiten, sollen langfristig die Ansteckungsgefahr und die Anzahl der Todesfälle senken. Auch eine Beratungsstelle zum Thema Sexualität soll eingerichtet werden, damit Themen wie Verhütung nicht länger ein Tabuthema sind.

Alleine schaffen wir diese gewaltigen Aufgaben jedoch nicht. Wir brauchen dazu Ihre Hilfe.

Hungerbekämpfung

In Zusammenarbeit mit unserem Partner in Kenia möchten wir dem Hunger den Kampf ansagen und Kleinbauern in die Lage versetzen, eigenverantwortlich die landwirtschaftlichen Gegebenheiten zu nutzen und so  ausreichend Nahrung für sich und die Gemeinschaft zu erzeugen.

Umweltschutz

Das mangelnde Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz ist oftmals einer der Gründe für viele humanitäre Missstände. Neben den Auswirkungen auf die Landwirtschaft, ist in Kenia massiv die Wasserqualität betroffen. Viele Erkrankungen keimen erst durch die schlechte Wasserversorgung auf. Verbreitung von Cholera oder Augenkrankheiten (Grauer Star) können durch die Verbesserung der Wasserqualität bekämpft werden. Darum ist der Zugang zu sauberem Wasser für die kenianischen Gemeinden so wichtig.

Zu einem wirklich nachhaltigen Lösungsansatz humanitärer Krisen gehört somit auch der Kampf gegen den Klimawandel und für den Umweltschutz. Dazu appellieren wir von OLDRI e.V. an alle Industrienationen, sich aktiv am Kampf gegen den Klimawandel zu beteiligen. Nur so können Hunger und Krankheit in Teilen der Welt auch langfristig zur Vergangenheit angehören.